Support-Ende 2026

Ivanti DSM läuft aus. Der Wechsel gehört geplant, nicht überstürzt.

Wir bewerten Ihre Zielplattform herstellerneutral, schätzen den Aufwand nach Arbeitspaketen und migrieren im Parallelbetrieb. — bis die letzte Welle abgenommen ist.

Aktuell 12.000 Endpoints in Migration Herstellerneutral — wir verkaufen keine Lizenzen

Projektteam plant die Migration an einer Glaswand

Ausgangslage

Was das Support-Ende praktisch bedeutet

01

Keine Sicherheitspatches mehr für die Verwaltungsschicht

Die Plattform, die alle Ihre Clients steuert, bekommt selbst keine Korrekturen mehr. Das ist der Punkt, an dem Ihre Revision nachfragt.

02

Neue Windows-Versionen ohne Zusicherung

Was heute funktioniert, funktioniert weiter. Für das nächste Feature-Update gibt es niemanden mehr, der es zusichert oder repariert.

03

Das Wissen wandert ab

Der Markt für DSM-Kenntnisse schrumpft mit jedem Jahr. Wer heute noch Ihre gewachsene Paketierung versteht, ist in zwei Jahren schwerer zu finden.

Zielplattformen

Fünf ernstzunehmende Wege aus DSM heraus

Unsere Einschätzung aus Projekten, keine Herstellerangaben. Wir verkaufen keine Lizenzen und haben an keiner Entscheidung ein Eigeninteresse.

Tanium

Echtzeit-Sicht auf jeden Endpoint, Verwaltung und Sicherheit in einer Konsole. Skaliert in Größenordnungen, an denen andere Werkzeuge brechen.

Passt, wenn

Konzernumgebung, viele Standorte, Security und Client Management sollen zusammenrücken.

Verlangt

Ein eigenes Betriebsteam. Die Paketierung wird nicht übersetzt, sondern neu gedacht.

Microsoft Intune / MECM

Tief in Entra ID, Windows Autopilot und Microsoft 365 verankert. Co-Management erlaubt einen Weg in Etappen.

Passt, wenn

Die Landschaft ist ohnehin Microsoft-zentriert und die Lizenzen liegen bereits vor.Die Landschaft ohnehin Microsoft-zentriert ist und Lizenzen vorliegen.

Verlangt

Klärung der Lizenzlage und eine Antwort auf Geräte ohne verlässliche Cloud-Anbindung.

baramundi

Deutscher Hersteller, gepflegtes Repository fertiger Standardpakete, kurze Wege im Support.

Passt, wenn

Mittelstand mit kleinem Team, das Betrieb statt Plattformbau will.

Verlangt

Die Bereitschaft, Sonderlocken aus der DSM-Zeit aufzugeben statt nachzubauen.

Matrix42

Der nächste Verwandte von DSM. Denkweise und Begriffe sind Ihrem Team vertraut,Begriffe sind vertraut, der Umstieg ist der kürzeste.

Passt, wenn

Die bestehende Paketierungslogik trägt und soll erhalten bleiben, das Zeitfenster ist eng.Die bestehende Paketierungslogik trägt und das Zeitfenster eng ist.

Verlangt

Eine ehrliche Antwort auf die Frage, ob man dieselbe Struktur ein weiteres Jahrzehnt tragen will.Eine ehrliche Antwort, ob dieselbe Struktur ein weiteres Jahrzehnt tragen soll.

Aagon ACMP

Modulare Client-Management-Suite eines deutschen Herstellers: Inventarisierung, OS-Deployment, Patch- und Schwachstellenmanagement — On-Premise, mit lokaler Datenhaltung.

Passt, wenn

Kleinere Umgebungen von 100 bis 2.000 Clients, die eine komplette Suite ohne Konzern-Overhead wollen.Die Umgebung zwischen 100 und 2.000 Clients liegt und eine komplette Suite gewünscht ist.

Verlangt

Eine realistische Größeneinschätzung — jenseits einiger Tausend Clients stößt der Suite-Ansatz an Grenzen, und die DSM-Paketierung wird auch hier neu aufgebaut.

Der Ablauf, mit Richtwerten

Dauern für eine Umgebung um 10.000 Endpoints. Ihre Zahlen stehen nach dem Assessment fest.

01

4–6 Wochen

Assessment

Inventar, Paketbestand, Abhängigkeiten, Sonderfälle. Ergebnis: Zielarchitektur, Arbeitspaketliste, Aufwandsschätzung.Inventar, Paketbestand, Abhängigkeiten. Ergebnis: Zielarchitektur und Aufwandsschätzung.

02

5–8 Wochen

Aufbau und Pilot

Zielplattform aufsetzen, Paketierungsstandard festlegen, Pilotgruppe migrieren., Betriebshandbuch beginnen.

03

6–12 Monate

Rollout in Wellen

Je Welle: migrieren, prüfen, abnehmen. Parallelbetrieb bis zur letzten Abnahme., Rückweg bleibt offen.

04

2–3 Wochen

Übergabe

Workshops für Ihr Team, Betriebsdokumentation, geordnete Abschaltung. der Altplattform.

Ihre Zahlen statt Richtwerte: der DSM-Migrations-Rechner Paketanzahl, Paketkomplexität, Endpoints — der Rechner ermittelt Personentage, Kostenband, Laufzeit und den letztmöglichen Starttermin vor dem Support-Ende. Zum Rechner →

Lieferobjekte

Was Sie nach dem Assessment in der Hand halten

Vier Dokumente, aus denen sich eine Entscheidungsvorlage bauen lässt — auch dann, wenn Sie sich am Ende gegen uns entscheiden.

Bestandsaufnahme Ihrer DSM-Umgebung

Pakete, Skripte, Abhängigkeiten, Karteileichen — was migriert wird und was ersatzlos entfällt.

Zielarchitektur mit Begründung

Warum diese Plattform und nicht die drei anderen — nachvollziehbar für Menschen, die kein Client Management betreiben.

Arbeitspaketliste mit Aufwandsschätzung

Aufgeschlüsselt nach Paket, nicht als Gesamtsumme. Was Ihr Team selbst übernimmt, ist getrennt ausgewiesen.

Risikoliste mit Gegenmaßnahmen

Die Punkte, an denen so ein Projekt üblicherweise klemmt — und was wir vorher dagegen tun.

Referenzen

Zwei Projekte, zwei Größenordnungen

12.000 Endpoints, laufender Betrieb

Maschinenbaukonzern, mehrere Standorte. Ausgangslage: Ivanti DSM mit über einem Jahrzehnt gewachsener Paketierung, ein Großteil davon in eigenen Skripten. Ziel: Tanium.

Vorgehen: Assessment, Parallelbetrieb, Rollout in Wellen. Das Projekt läuft.

3.000 Endpoints, vergleichbar komplexe Umgebung

Weniger Geräte, aber dieselbe gewachsene Paketierung. Die Bestandsaufnahme entschied hier über den Aufwand des gesamten Projekts.

ERGEBNIS DER BESTANDSAUFNAHME

Von 900 geprüften Paketen blieben 300. Diese wurden mit IDERI move/pace in 40 Tagen migriert.

Häufige Fragen zur DSM-Ablösung

Stand: August 2026

Wann endet der Support für Ivanti DSM?

Der Standard-Support für Ivanti DSM endet am 31. Dezember 2026. Kunden, die bei Ivanti Extended Support erworben haben, erhalten Unterstützung bis zum 31. Dezember 2027. Danach bekommt die Verwaltungsschicht keine Sicherheitskorrekturen mehr.

Wie lange dauert eine Migration von Ivanti DSM?

Für eine Umgebung um 10.000 Endpoints rechnen wir mit neun bis achtzehn Monaten von der ersten Bestandsaufnahme bis zur Abschaltung der Altplattform. Den größten Anteil hat der Rollout in Wellen, nicht die Technik.

Müssen alle Pakete neu gebaut werden?

Nein, und das ist meist die größte Entlastung im Projekt. In einem Projekt mit 3.000 Endpoints blieben von 900 geprüften Paketen 300 übrig; der Rest war nicht mehr im Einsatz oder wird vom Zielsystem ohnehin abgedeckt. Was bleibt, teilen wir in Standardsoftware und echte Eigenentwicklungen, die tatsächlich neu entstehen.Nein. In gewachsenen DSM-Umgebungen ist regelmäßig ein erheblicher Teil des Paketbestands nicht mehr im Einsatz. Was bleibt, teilen wir in Standardsoftware und echte Eigenentwicklungen.

Können wir während der Migration weiter ausrollen?

Ja. Alte und neue Plattform laufen parallel, jede Welle wird einzeln abgenommen. Bis zur letzten Abnahme bleibt der Rückweg auf die Altplattform offen — das ist der Grund für den Parallelbetrieb.

Was passiert mit unseren eigenen DSM-Skripten?

Sie lassen sich nicht übersetzen. Wir lesen aus, was ein Skript fachlich bewirkt, und bilden diese Absicht mit den Mitteln der Zielplattform ab. Bei einem Teil stellt sich dabei heraus, dass die Zielplattform die Aufgabe von Haus aus löst.

Schafft unser eigenes Team das ohne externe Hilfe?

Den Betrieb danach: ja, darauf arbeiten wir hin. Die Migration selbst bindet Kapazität, die neben dem Tagesgeschäft selten frei ist — und sie ist einmalig, das Wissen darüber lohnt intern kaum aufzubauen.

Empfehlen Sie eine bestimmte Plattform?

Nach dem Assessment ja, vorher nicht. Wir verkaufen keine Lizenzen und haben an keiner der fünf Plattformen ein Eigeninteresse. Welche passt, entscheidet Ihre Größenordnung, Ihre Betriebsmannschaft und die Frage, wie viel bestehende Logik erhalten bleiben soll.

30 Minuten, ein konkreter nächster Schritt

Sie schildern Ihre DSM-Umgebung, wir sagen Ihnen, was wir an Ihrer Stelle als erstes prüfen würden. Kein Angebot im Gespräch, keine Präsentation.

Oder direkt anrufen +49 (0) 8232 . 9 95 34 70

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