Warum modernes Endpoint Management mehr ist als ein Toolwechsel
Endpoint Management steht heute unter einem völlig anderen Erwartungsdruck als noch vor wenigen Jahren.
IT-Leiter müssen nicht mehr nur Systeme verwalten, sondern in Echtzeit auskunftsfähig sein – gegenüber Security, Management und Fachbereichen.
Dass Tanium sowohl im Gartner Magic Quadrant als auch im IDC MarketScape 2025–2026 als Leader positioniert wird, ist deshalb kein Marketing-Zufall.
Zwei unabhängige Analystenhäuser kommen zur gleichen Einschätzung – aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Für unsere Kunden ist das eine wichtige Bestätigung:
Der Schritt weg vom klassischen Endpoint Management hin zu einer Echtzeit-Plattform ist strategisch richtig.
Was IDC besonders deutlich macht
IDC bewertet Endpoint Management weniger visionär, dafür sehr operativ-realistisch.
Im Mittelpunkt stehen Windows-Umgebungen als größte Angriffsfläche, steigender Compliance-Druck und die Notwendigkeit, Betrieb und Security enger zu verzahnen.
IDC beschreibt klar:
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Zeitverzögerte Zustände sind ein Risiko
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Patch- und Compliance-Fenster werden kleiner
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Echtzeit-Telemetrie wird zum Entscheidungsfaktor
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Endpoint Management ist heute ein High-Impact-Bereich für Sicherheit und Business Continuity
Die entscheidende Frage
Die zentrale Frage ist nicht:
„Was kostet Tanium?“
Sondern:
„Wie schnell muss meine IT heute wissen, was wirklich auf meinen Endpoints passiert?“
Diese Frage trennt Werkzeuge von strategischen Plattformen.
Einordnung der Alternativen: DSM, Baramundi, Intune
In nahezu jedem Gespräch fallen diese drei Namen.
Alle haben ihre Berechtigung – aber sie adressieren unterschiedliche Reifegrade von Endpoint Management.
Microsoft Intune
Microsoft Intune ist cloud-native, modern und gut integriert in Microsoft 365.
Für standardisierte Szenarien ist Intune ein sinnvoller Einstieg.
Grenze:
Keine echte Echtzeit-Sicht, begrenzte Steuerung komplexer Windows- und Hybrid-Szenarien.
Intune ist kein vollwertiger Ersatz für Enterprise Endpoint Management.
Baramundi
baramundi leistet funktional deutlich mehr als Intune:
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klassische Softwareverteilung
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solides Patch-Management
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On-Prem- und Hybrid-fähig
Grenze:
Job- und polling-basierte Architektur.
Zustände sind zeitverzögert, Skalierung und Reaktionsgeschwindigkeit sind begrenzt.
Baramundi ist stärker als Intune – aber strukturell limitiert.
Ivanti DSM
Ivanti DSM ist eines der leistungsfähigsten klassischen Endpoint-Management-Systeme:
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hohe Automatisierungstiefe
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bewährt in komplexen Enterprise-Umgebungen
Grenze:
DSM ist für eine Welt gebaut, in der Verzögerung akzeptabel war.
Heute erwarten Security und Management Antworten in Sekunden – nicht in Stunden.
DSM ist nicht „schlecht“.
Aber nicht mehr das Zielbild moderner Endpoint-Architekturen.
Warum Tanium in einer anderen Liga spielt
Tanium ist keine Weiterentwicklung klassischer Tools, sondern ein Paradigmenwechsel:
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Echtzeit-Abfragen über zehntausende Endpoints
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Einheitliche Plattform für IT Operations und Security
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Sofortige Validierung, Durchsetzung und Remediation
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Skalierung ohne klassische Management-Flaschenhälse
IDC hebt explizit hervor, dass Tanium Lücken schließt, die native Microsoft-Tools oder klassische Endpoint-Systeme allein nicht abdecken.
Was spricht gegen Tanium?
Diese Frage muss offen beantwortet werden – sonst stellt sie jemand anders.
1. Der Preis
Tanium ist deutlich teurer als Intune, Baramundi oder klassische DSM-Setups.
Wer Tanium nur als Ersatz für Softwareverteilung betrachtet, zahlt objektiv zu viel.
2. Overkill für einfache Umgebungen
Kleine, homogene Umgebungen mit geringem Security- und Compliance-Druck brauchen keine Echtzeit über alles.
3. Komplexität & Lernkurve
Tanium ist mächtig – und nicht selbsterklärend.
Ohne klares Zielbild und Enablement wird es schnell zur teuren Blackbox.
4. Kein „Install-and-forget“-Tool
Tanium erfordert aktives Steuern, Entscheiden und Weiterentwickeln.
Wer Endpoint Management nur „am Laufen halten“ will, wird damit nicht glücklich.
5. ROI ist nicht sofort sichtbar
Der größte Mehrwert entsteht durch vermeidende Incidents und schnellere Entscheidungen – nicht durch kurzfristige Kosteneinsparungen.
Wann Tanium nicht die richtige Wahl ist
Tanium ist nicht für jede Organisation sinnvoll.
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kleine, überschaubare Umgebungen
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geringer regulatorischer Druck
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geringe Security-Integration
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Akzeptanz von zeitverzögerten Informationen
In diesen Fällen sind Intune oder leichtere Endpoint-Tools oft ausreichend.
Praxisbild statt Featureliste
Ein Zero-Day wird veröffentlicht.
Die Geschäftsführung fragt: „Sind wir betroffen?“
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Klassische Tools: „Wir wissen es morgen.“
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Tanium: „Wir prüfen es jetzt. Das Ergebnis ist in einer Minute da.“
Dieser Unterschied ist der Kern der Entscheidung.

